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Gremium: Haupt- und Finanzausschuss Sitzung: 26.06.2025

Sitzung

Dieses Dokument stammt aus der Sitzung Haupt- und Finanzausschuss vom 26.06.2025.

Textauszug

S t a d t S c h m a l l e n b e r g Vorlage Nr. X/1222 Datum: 12.06.2025 Vorlage der Verwaltung für: Abstimmergebnis Ja Nein Enth. Haupt- und Finanzausschuss X öffentliche Sitzung nichtöffentliche Sitzung Dezernat: Amt: Sachbearb.: III Amt für Stadtentwicklung/Forst Herr Bröker Beteiligte Ämter: Sichtvermerk: I II III gesehen: Amt für Stadtentwicklung/Forst Amt für Stadtentwicklung TOP: Sachstandsbericht über die aktuelle Lage im Stadtwald Produktgruppe: 55.01 Öffentliches Grün 1. Beschlussvorschlag: Der Haupt- und Finanzausschuss nimmt den Sachverhalt zur Kenntnis 2. Sachverhalt und Begründung: Forstschutz: Aufgrund der derzeitigen milden Witterung kam es nicht zu einem signifikanten Anstieg der Borkenkäferpopulation. Auch in den Warmphasen der Monate April und Mai 2025 hat die Population des Kupferstehers und die des Buchdruckers nicht die jeweilige Gefahrenschwel- le überstiegen. Daher befinden wir uns bei den forstschutzrelevanten Borkenkäferarten in der sog. Degenerationsphase. Prophylaktisch verzichtet der Stadtforstbetrieb aktuell auf den Einschlag von Frischholz, um der noch vorhandenen Borkenkäferpopulation keine neue „Nahrungsgrundlage“ zu bieten. Der Frischholzeinschlag im Nadelholz ist ab dem Monat August wieder vorgesehen. In den neu angepflanzten Kulturen konnten keine relevanten Schaderreger, vor allem die des Gr. braunen Rüsselkäfers festgestellt werden. Daher hat es sich bewährt, die Schadflächen nach der Räumung des Schadholzes zunächst „ruhen“ zu lassen bzw. die Laubholzkulturen bevorzugt zu begründen. Andere Schaderreger wie z.B. der Eichenprachtkäfer spielen aufgrund des geringen Eichen- anteils im Stadtforstbetrieb keine Rolle. Weiterhin zu beobachten ist der Verbiss durch Schalenwild, insbesondere Reh-, Rot- und Muffelwild; hier gibt es durchaus regionale Unterschiede. Die neu angepflanzten Kulturen 2 werden derzeit vom Stadtforstbetrieb auf Verbissschäden kontrolliert und ausgewertet. Soll- ten die Verbissschäden oberhalb von 10 % liegen, wer...