Anlage 2: Programmplanung 2026
Sitzung
Dieses Dokument stammt aus der Sitzung Ausschuss für Bildung, Sport, Soziales und Kultur vom 28.01.2026.
Textauszug
Programm 2026 Ausstellungen Lioba Schmidt aus Köln 15. März bis 19. April 2026 Margret Schopka aus Bergisch Gladbach 13. September bis 04. Oktober 2026 Jeschonek/Arnskötter aus Berlin/Brandenburg 25. Oktober bis 22. November 2026 Einzelausstellung Lioba Schmidt Hier werden Themenfelder wie weibliche Identität, Körper, Beziehungen, Feminismus und Querness berührt. Eine Ausstellung die sicherlich einen Diskurs auslösen wird, aber auch für die junge Generation bedeutsame Themen spiegelt. Lioba Schmidt, geb. 1993 in Brilon, wohnhaft in Münster, studierte bis 2022 an der Kunstakademie Münster und in Newcastle (GB) Malerei und Film/Performance. Ihr wurden bereits mehrere Förderpreise verliehen, darunter der August-Macke-Förderpreis 2015 und 2017 der Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster. Noch im selben Jahr wurde sie auch zur Meisterschülerin ernannt. In ihrer künstlerischen Arbeit bedient sich Lioba Schmidt der Medien Malerei, Performance und Film. Sie ist sowohl Teil des Künstlerinnen-Kollektivs FOAM Münster/Kassel als auch des Duos IntoxFox. Darüber hinaus beteiligt sie sich an diversen Projekten des Münsteraner Studios für Digitale Kunst. Ihre Arbeiten zeigen rohe, miteinander verschlungene Körperknäuel, in denen es um menschliche Interaktion, Fragen gesellschaftlicher Repräsentation und persönlich-körperliches Empfinden im Wechsel zwischen Innen- und Außenwahrnehmung geht. Bruchlos führen Schmidts neuere szenische Videos diese ursprünglich in ihrer Malerei entwickelte Thematik weiter. Sie zeigen Bildsequenzen von Körpern, von Bewegung und Empfindung, Tanz und wechselnden Perspektiven. Hautflächen berühren sich, Körperteile verschwimmen. Sie tanzen, ringen miteinander, positionieren sich im Raum und verlieren sich in der Bewegung. Schmidt selbst sagt über ihre Arbeiten: „Ich möchte menschliche Körper zeigen. Wie sie aussehen, in ihrer ganzen Fülle, mit all ihren eigenartigen Stellen. Wie sie echt sind. Und wie sie körperlich empfinden können.“ Tanz, Ekstas...